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glpi-neuroforge-mega/docs/MIGRATION-CUTOVER.md
jbergner a6bc71fb3a
Some checks failed
release-tag / Resolve release metadata (push) Successful in 30s
release-tag / Build knowledge (push) Failing after 4m51s
release-tag / Build control (push) Failing after 5m0s
release-tag / Build agent (push) Failing after 5m0s
release-tag / Build agent-data-init (push) Failing after 5m5s
release-tag / Build neuroforge-worker (push) Failing after 5m7s
release-tag / Build neuroforge (push) Failing after 5m9s
Init
2026-08-26 18:34:41 +02:00

86 lines
2.6 KiB
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# Kontrollierter Cutover
## Phase 0 Baseline
```env
KNOWLEDGE_VECTOR_BACKEND=local
DRY_RUN=true
AUTO_CATEGORY=false
AUTO_REPLY=false
AUTO_PRIORITY=false
AUTO_ESCALATION=false
```
Ziel: unverändertes Agent-Verhalten und Baseline-Metriken sichern.
## Phase 1 Dual Mirror
```env
KNOWLEDGE_VECTOR_BACKEND=dual
NEUROFORGE_FAIL_OPEN=true
```
Der Agent behält lokale Chunk-Vektoren und synchronisiert dieselben Dokumente zusätzlich nach NeuroForge. Suchentscheidungen bleiben lokal. Beobachten:
- Sync-Fehler im Agent-Log
- NeuroForge Memory-/Index-Wachstum
- Vector-Journal-Größe
- Retrieval-Latenz der Baseline
- keine Änderungen an GLPI-Aktionen
Rollback: `KNOWLEDGE_VECTOR_BACKEND=local` und Agent neu starten.
## Phase 2 NeuroForge Candidate Search
```env
KNOWLEDGE_VECTOR_BACKEND=neuroforge
NEUROFORGE_FAIL_OPEN=true
```
NeuroForge liefert semantische Kandidaten. Der Agent bleibt Besitzer des finalen Hybrid-Scores und aller Policies. Nach erfolgreicher Synchronisation können lokale Chunk-Vektoren aus dem normalen Snapshot externalisiert werden; Titelvektoren und Text-/Metadaten bleiben lokal.
Rollback: auf `dual` oder `local` zurückstellen. Die kanonischen Knowledge-JSON-Dateien sind unverändert und können den semantischen Index neu aufbauen.
## Phase 3 Optional fail-closed
Erst nach stabiler Betriebsphase:
```env
NEUROFORGE_FAIL_OPEN=false
```
Damit werden semantische Backend-Ausfälle sichtbar blockierend statt degradierend behandelt. Diese Einstellung ist sinnvoll, wenn eine Antwort ohne zentralen semantischen Index nicht zulässig sein soll.
## Phase 4 GLPI-Automation separat freigeben
Die Vektormigration ist **keine** Freigabe für automatische GLPI-Aktionen. Jede Automation wird unabhängig aktiviert und getestet:
```env
DRY_RUN=false
AUTO_CATEGORY=true|false
AUTO_REPLY=true|false
AUTO_PRIORITY=true|false
AUTO_ESCALATION=true|false
```
Auto-Reply sollte zuletzt aktiviert werden.
## Vergleichsstrategie
Vor dem Umschalten auf `neuroforge` sollten repräsentative Tickets in `local` und `dual` mit denselben Modellen getestet werden. Zu vergleichen sind mindestens:
- Top-1/Top-k Knowledge-ID
- semantischer Teilscore
- finaler Hybrid-Score
- Schwellenwertentscheidungen
- Kategorie-/Prioritätsentscheidung
- Antwortfreigabe
- Latenz
## Recovery
- Produktive Knowledge-JSONs sind kanonisch.
- NeuroForge-Semantik kann aus diesen Daten neu aufgebaut werden.
- Staging ist getrennt und kann nicht versehentlich produktiv werden.
- NFVJ2/SQAR ist eine Storage-Optimierung; fachliche IDs und Vektoren bleiben verlustfrei rekonstruierbar.