# Libvirt-VM-Backup und Restore ## Voraussetzungen Auf dem Ubuntu-Host: ```bash sudo apt install rsync libvirt-clients qemu-utils python3 ``` Auf dem Debian-Ziel: ```bash sudo apt install qemu-system-x86 qemu-utils libvirt-daemon-system \ libvirt-clients ovmf swtpm swtpm-tools rsync python3 ``` ## Backup 1. Windows vollständig herunterfahren. 2. BitLocker-Recovery-Keys separat sichern. 3. Backup-Datenträger einhängen. 4. Skript starten: ```bash chmod +x libvirt-backup.sh libvirt-restore.sh sudo ./libvirt-backup.sh /mnt/backup/libvirt-host ``` Prüfen: ```bash cd /mnt/backup/libvirt-host sha256sum -c metadata/SHA256SUMS cat metadata/block-sources.txt cat metadata/missing-files.txt ``` `block-sources.txt` muss leer sein, sofern keine LVM-/Block-Devices verwendet werden. Enthaltene Blockgeräte sind zusätzlich separat zu sichern. ## Restore Auf Debian zunächst libvirt/QEMU installieren und den Backup-Datenträger einbinden: ```bash sudo ./libvirt-restore.sh /mnt/backup/libvirt-host ``` Standardmäßig überschreibt das Skript keine vorhandenen Dateien oder libvirt-Definitionen. Für eine bewusst erzwungene Wiederherstellung: ```bash sudo OVERWRITE_FILES=1 REPLACE_DEFINITIONS=1 \ ./libvirt-restore.sh /mnt/backup/libvirt-host ``` Autostart für importierte Objekte setzen: ```bash sudo AUTOSTART_OBJECTS=1 ./libvirt-restore.sh /mnt/backup/libvirt-host ``` Exportierte Host-Interfaces/Bridges werden aus Sicherheitsgründen nicht automatisch definiert. Das ist bewusst separat: ```bash sudo RESTORE_INTERFACES=1 ./libvirt-restore.sh /mnt/backup/libvirt-host ``` Bei Bridges ist es häufig besser, die Netzwerkkonfiguration auf Debian mit NetworkManager oder systemd-networkd neu aufzubauen. ## Wichtige Grenzen - Offline-Backup: Die VMs müssen ausgeschaltet sein. - File-basierte Images, UEFI-NVRAM und dateibasierte TPM-Zustände werden kopiert. - LVM-LVs, ZFS-ZVOLs, Ceph/RBD, iSCSI und sonstige Block-/Netzwerk-Storage- Quellen werden nur dokumentiert. - Snapshot-Backing-Chains werden nicht automatisch aufgelöst. Referenzierte Backing-Dateien müssen selbst als Disk-Quelle in der Konfiguration vorkommen oder zusätzlich gesichert werden. - Firmwarepfade können sich zwischen Ubuntu und Debian unterscheiden. Bei OVMF-Fehlern das Domain-XML und die auf Debian installierten Firmwaredateien prüfen. - Nach dem Restore zuerst nur eine VM starten und insbesondere UEFI, virtuelles TPM, Secure Boot, BitLocker und Netzwerk testen.