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Release Notes v1.3.0 — Closed Learning Loop
Schwerpunkt
v1.3.0 schließt die wichtigste Produktionslücke aus v1.2.0: menschlich validierte Helpdesk-Erfahrung wird nicht nur gespeichert, sondern bei späteren ähnlichen Tickets wieder als kontrollierte Evidenz genutzt. Gleichzeitig bleiben offizielle Knowledge-Artikel die einzige Autorität für Auto-Reply.
Neu
- App-Key-geschützte Outcome-Suche
POST /api/v1/integrations/outcomes/search - Retrieval ausschließlich aus aktiven
glpi.outcome.accepted|corrected-Memories - menschlich validierte Outcomes als sekundäre Evidenz im Reply-Kontext
- Outcome-Evidenz kann niemals selbst eine Knowledge-ID autorisieren
- expliziter LLM-Prompt-Guard gegen das Einführen nicht durch die KB belegter Lösungen
- echte NeuroForge-Supersession: eine Korrektur setzt die frühere Outcome-Memory auf
superseded - Revisionskante
new.Supersedes -> oldIDbleibt auditierbar - supersedete Outcomes werden nicht mehr gesucht
- korrigierte aktive Outcome-Memories enthalten die alte falsche KI-Antwort nicht mehr im semantisch durchsuchbaren Text
- in-memory Provenance-Source-Index für source-/namespace-begrenzte Fallback-Suchen
- Agent-KPIs für Outcome-Suchen, Treffer, Fehler, Accepted/Corrected/Failed/Idempotent
- NeuroForge-KPIs für NFVJ2/SQAR: raw/stored bytes, Savings, SQAR-/Compressed-Blocks
- read-only Quality-Replay API
POST /api/quality/replay scripts/quality-replay.py+ Beispiel-Dataset- Replay-Kennzahlen: Knowledge Recall@K, Knowledge MRR, Outcome Recall@K, Outcome MRR, Experience-Rescue-Cases
- Agent-WebUI zeigt validierte Outcome-Kandidaten und Suchdauer/-fehler pro Run
- Agent-Konfiguration und Control Center zeigen Outcome-Retrieval-K, Similarity-Floor und Failure Policy
Sicherheitsmodell
Der Agent führt weiterhin die verbindlichen GLPI-Policies aus. Ein validiertes Outcome ist Erfahrungswissen, kein freigegebener Knowledge-Artikel. Deshalb gilt weiterhin:
validated outcome alone != auto reply authority
Für einen Auto-Reply muss weiterhin ein freigegebener Knowledge-Kandidat die bestehenden Retrieval-, Source-, Category-, Evidence- und Confidence-Gates bestehen.
Skalierung
Der NeuroForge-Fallback für Provenance-/Namespace-Suchen iteriert nicht mehr über den kompletten Memory-Katalog. Ein rebuildbarer In-Memory-Index provenance source -> memory IDs begrenzt den Exact-Fallback auf die jeweilige Source. Der globale ANN-Index bleibt für die schnelle Kandidatengewinnung bestehen.
Qualitätsmessung
Der neue Replay-Endpunkt ist read-only und verändert weder GLPI noch Knowledge noch NeuroForge. Er ist für einen historischen Ticket-Korpus gedacht, damit nicht nur technische Persistenz, sondern die tatsächliche Retrieval-Wirkung des Lernens gemessen werden kann.
Upgrade
Siehe docs/MIGRATION-v1.2.0-to-v1.3.0.md, docs/QUALITY-REPLAY.md und docs/CONTROLLED-AUTONOMY.md.