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Runtime Controls und Honeycomb
Die Fullscreen-Oberfläche kann die aktiven Hintergrundprozesse und die Darstellung ohne Neustart umschalten. Die Einstellungen gelten sofort im Arbeitsspeicher und werden über die gebündelte Persistenz in BRAIN_DATA_DIR/runtime-settings.json geschrieben.
Living-only
Die Schalter LEARNING und THINKING befinden sich direkt in der unteren Steuerleiste.
- Learning aus: geplante lokale Scans, Reindex, GLPI-KB-Synchronisation und neue Embeddings werden pausiert. Der bereits vorhandene In-Memory-Graph bleibt vollständig nutzbar.
- Thinking aus: automatische und manuelle AI-THINK-Zyklen, neue KI-Edges und die dazugehörige Recherche werden pausiert.
- Sind beide Schalter aus, bleibt die Visualisierung im LIVING-Modus. Eingehende Agent- oder Knowledgebase-Anfragen dürfen weiterhin die tatsächlich verwendeten Notes aufleuchten lassen; sie starten dadurch keinen autonomen Lern- oder Thinking-Zyklus.
Ein bereits laufender Ollama-Aufruf wird nicht hart abgebrochen. Die Deaktivierung verhindert neue Schritte und neue Zyklen.
Honeycomb-Ansicht
Mit HONEYCOMB wird die semantische Graphansicht durch eine gleichmäßig besetzte dreidimensionale Wabenstruktur ersetzt.
- Gerendert werden nur Notes:
knowledge,ai-thinkundexternal. - Die Punkte liegen auf einem dicht gepackten 3D-Gitter mit einheitlichem Abstand.
- Das Gitter wird auf die mathematische 3D-Grenze der beiden Gehirnhälften beschnitten.
- Der Abstand wird per binärer Suche automatisch so gewählt, dass alle sichtbaren Notes in die Gehirnform passen.
- Edges, Partikelpfade, Cortex-Flächen und LOD-Supernodes werden in dieser Ansicht nicht gerendert.
- Wird eine Note durch Agent, Knowledgebase, Retrieval oder AI-THINK referenziert, leuchtet genau ihr Wabenpunkt auf.
Die Honeycomb-Ansicht verändert weder den Graphen noch die gespeicherten Node-Positionen. Sie ist eine reine Renderprojektion und kann jederzeit zurück auf NEURAL geschaltet werden.
Kategorie-Filter
Über FILTER öffnet sich das Control-Panel. Eine leere Liste bedeutet jeweils „alle Kategorien“. Mehrere ausgewählte Kategorien werden als ODER-Verknüpfung behandelt.
Lernen
learning_categories begrenzt, welche neuen oder geänderten Notes Embeddings erhalten und damit für neue semantische Verarbeitung vorbereitet werden. Der Quell-Ingest bleibt read-only und darf die Datenbasis weiterhin vollständig erfassen; ausgeschlossen werden nur neue Embedding-Schritte.
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display_categories begrenzt die im Browser gerenderten Notes. Direkt verbundene Kategorie-, Quellen- und Taxonomie-Nodes werden in der Neural-Ansicht mitgeführt. In Honeycomb werden ausschließlich passende Notes gerendert.
Der vollständige Graph bleibt serverseitig erhalten. Der Filter ist keine Lösch- oder Zugriffsregel.
Thinking
thinking_categories begrenzt beide Nodes eines Kandidatenpaares für neue AI-THINK-Beziehungen. Bereits vorhandene Edges und AI-THINK-Beiträge bleiben erhalten.
Die virtuelle Kategorie __uncategorized__ steht im Web als Ohne Kategorie zur Verfügung.
Konfiguration
Startwerte können über Umgebungsvariablen gesetzt werden:
BRAIN_LEARNING_ENABLED=true
BRAIN_THINKING_ENABLED=true
BRAIN_LEARNING_CATEGORIES=
BRAIN_DISPLAY_CATEGORIES=
BRAIN_THINKING_CATEGORIES=
BRAIN_DEFAULT_VIEW=neural
Zulässige Werte für BRAIN_DEFAULT_VIEW sind neural und honeycomb.
Nach der ersten Änderung im Web haben die in runtime-settings.json gespeicherten Laufzeitwerte Vorrang vor den Startwerten. Zum Zurücksetzen kann die Datei bei gestopptem Dienst entfernt werden.
API
GET /api/runtime-settings
PUT /api/runtime-settings
GET /api/categories
Beispiel:
curl -X PUT http://localhost:8090/api/runtime-settings \
-H 'Content-Type: application/json' \
-d '{
"learning_enabled": false,
"thinking_enabled": false,
"learning_categories": [],
"display_categories": ["GLPI"],
"thinking_categories": ["GLPI", "Ollama"],
"view_mode": "honeycomb"
}'
Ist BRAIN_API_KEY gesetzt, benötigt der PUT-Aufruf Authorization: Bearer … oder X-Brain-Key.