# Licensing Strategy ## Aktueller Stand Der Quellstand enthält derzeit die MIT-Lizenz. Sie erlaubt ausdrücklich Nutzung, Änderung, Weitergabe, Unterlizenzierung und Verkauf von Kopien unter Einhaltung der Lizenzbedingungen. Die Runtime-Lizenz der Universal License Platform ist deshalb primär eine **technische und vertragliche Grenze der offiziellen Distribution**, nicht ein Ersatz für eine bewusst gewählte Software-Lizenzstrategie. ## Mögliche Produktstrategien ### Permissive Open Source + kommerzielle Dienste MIT/Apache-2.0 bleibt bestehen. Monetarisiert werden beispielsweise: - offizielle Managed-/Hosted-Dienste; - Support und SLA; - Verifikations- und Signaturdienste; - Marken-/Trust-Programme; - offizielle Images und Updatekanäle. Das maximiert Adoption, schützt aber einzelne lokal vorhandene Funktionen nicht exklusiv. ### Dual Licensing Eine häufige Alternative ist eine Copyleft-Open-Source-Lizenz für die Community-Ausgabe und eine separate kommerzielle Lizenz für Kunden, die die Copyleft-Bedingungen nicht übernehmen möchten. Eine solche Umstellung sollte nur vorgenommen werden, wenn die erforderlichen Rechte an allen Beiträgen vorliegen. ### Open Core Ein vollständig offener Kern und separat lizenzierte, nicht unter der Open-Source-Lizenz veröffentlichte Enterprise-Komponenten sind ebenfalls möglich. Dabei muss die Lizenzgrenze im Repository und in Build-Artefakten eindeutig dokumentiert werden. ## Empfehlung vor öffentlichem Launch Vor einer kommerziellen Veröffentlichung sollten insbesondere entschieden und juristisch geprüft werden: 1. welche Teile tatsächlich Open Source sein sollen; 2. ob MIT beibehalten, Dual Licensing verwendet oder ein Open-Core-Modell gewählt wird; 3. welche Marken/Logos ausschließlich für offizielle bzw. verifizierte Implementierungen verwendet werden dürfen; 4. welche Vertragsbedingungen für Runtime-Lizenzen, Support, SLA und Verifikation gelten. Diese Datei beschreibt Produktarchitektur und ersetzt keine Rechtsberatung.